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Osendorfer See

Was am Osendorfer See mit Fluthilfemitteln entstanden ist.

Halle (Saale) - Robin Preußler erinnet sich noch, wie er 2013 mit Gummistiefeln watete und sah, was die Flut 2013 am Osendorfer See hinterlassen hatte: Schlamm, Dreck, Zerstörung. Um so glücklicher war der Vorsitzende des Halleschen Kanuclubs am Freitag, als Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) dem Verein das frisch sanierte Bootshaus übergab. Auch der Drachenboot-Verein erhielt die Schlüssel für ein neues Vereinsheim. Mit rund 6,1 Millionen Euro an Flutmitteln konnte sieben Jahre nach der Flut das wiederhergestellt werden, was damals komplett zerstört wurde. „Der Wasserpegel war damals fünf Meter höher als heute“ „Der Wasserpegel war damals fünf Meter höher als heute“, machte Wiegand die Dramatik deutlich. Nicht nur die Gebäude der beiden Vereine, sondern auch der See selbst musste saniert werden: Schlammmassen waren von der Hochwasser führenden Reide in den See geflossen, weil ein Damm gebrochen war. Ganz abgeschlossen ist die Sanierung des Sees aber noch nicht: Totholz muss noch herausgeholt werden, eine Böschung befestigt werden. Bis 2023 soll hier die modernste und beste Regattastrecke Mitteldeutschlands entstehen. Das Ausweichquartier der Drachenbootfreunde, die sieben Jahre lang beim Ruderclub Böllberger Weg untergebracht waren und auf der Saale trainiert hatten, hat zumindest dem Vereinsleben keinen Abbruch getan. „Wir hatten kaum Mitgliederverlust“, freut sich Vereinschef Markus Schneider. Erst in der Vorwoche hatte der Club seine vier Boote wieder an den Osendorfer See geschafft. Drachenboote passen nicht in neu errichtetes Bootshaus Mit einem kleinen Wermutstropfen: Das neu errichtete Bootshaus ist mit seinen zehn Metern Länge zu kurz für die gut zwölf Meter langen Drachenboote. Das ist jedoch keine Fehlplanung, sondern Regel der Flut-Fördermittelgeber: Es darf nur so wieder aufgebaut werden, wie es auch vorher war. „Drachenboote müssen aber auch nicht zwingend in einer Halle untergebracht werden“, so Schneider. Der Verein überlege nun, ein offenes Regalsystem für die Boote zu bauen - das müssen die Drachenbootfreunde jedoch auf eigene Kosten zahlen. Dennoch ist die Freude groß über die Rückkehr an den Osendorfer See: „Wir hatten früher 1.500 Gäste bei unseren Drachenbootcups. 2021 können wir ihn wieder durchführen“, sagt Schneider. Der Zulauf beim 150 Mitglieder starken Ruderclub ist derweil vor allem bei den Kindern groß. 60 Mädchen und Jungen trainieren hier. „Wir sind heilfroh, dass wir wieder hier sind“, beteuert Robin Preußler.
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