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STARKE ABWEHR UND HOHE MORAL SIND GRUNDPFAND FÜR SIEG

@alt Sportvereine
Landsberg, Sporthalle Schulzentrum

Verbandsliga Süd 2019/ 20, Nachholspiel des 13. Spieltages


Landsberger HV – HC Burgenland II 21:19 (9:6)

Bisher können nicht viele Landesligateams von sich behaupten einen Punkt oder gar einen Sieg gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, dem Reserveteam des Mitteldeutschen Oberligisten HC Burgenland e.V., erspielt zu haben. Landsberg dagegen hat in dieser Spielzeit sportlich den HC zweimal bezwungen. Leider wurde der erste Sieg (20:19) zum Auftakt der Verbandsligasaison am grünen Tisch wieder revidiert. So war das Ziel der Landsberger Männer vor dem Spiel klar. Nun endlich sollte ein Sieg ohne Makel eingefahren werden.

Mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen waren die HC-Spieler nach Landsberg gereist. Zwei Punkte sollten her um weiter die Tuchfühlung zum Tabellenführer Staßfurt zu wahren. Aber dagegen hatten die Schützlinge um das LHV-Trainer-Duo Michael Zita und Frank Schröter einiges. Trotz Doppelbelastung zweier Pflichtspiele in Pokal und Liga an einem Wochenende war man guten Mutes. Das klare 17:44 aus dem Pokalspiel vom Freitagabend gegen den Landesligisten TSG Calbe hatte die Mannschaft abgehakt. Jeder wusste warum diese Niederlage so hoch ausgefallen war und nun aber ein völlig neues Spiel anstand. Dies zu gewinnen war der feste Willen aller.

Mit dem Spiel Dritter Landsberg kontra Zweite Burgenland trafen auch die zwei der besten Abwehrreihen der Liga aufeinander. Dies sollte sich am Ende auch klar am Spielstand zeigen. Schon im Hinspiel fielen insgesamt nur 39 Tore, eine sehr geringe Quote für ein Handballspiel. Aber auch dieses Mal sollte es am Ende gerade einmal ein Treffer mehr, genau 40, als im September letzten Jahres sein.

Den besseren Start im Spiel erwischten die Spieler des Landsberger HV. 2:0 nach drei Minuten, die Richtung schien zu stimmen. Aber schon jetzt, kurz nach Anpfiff der Partie, zeigte sich wie schwer sich die Angriffsreihen vor dem Tor der gegnerischen Mannschaft taten. Die Abwehrreihen bestimmten von Beginn das Geschehen auf dem Parkett. Die Domstädter benötigten über drei Minuten bis sie ihren ersten Treffer erzielen konnten. Auch in der weiteren Spielzeit bis zur Halbzeit taten sich die HCB_Spieler schwer bei der Verwertung ihrer Torchancen. Eine schlechte Chancenverwertung und eine starke Abwehrleistung der Gastgeber einschließlich Torhüter Sebastian Weber ließen nur ganze sechs Gegentore bis zur Halbzeit zu. Eine absolute Spitzenleistung der Landsberger im Abwehrverbund.

Aber auch die Saalekreisstädter taten sich schwer, erzielten ihrerseits nur neun eigene Tore. Dennoch reichte dies zu einer sicheren 9:6-Halbzeitführung für den Landsberger HV.

Auch in Hälfte zwei entwickelte sich die Partie sehr schwerfällig. Wieder waren Tore Mangelware. Kurz nach dem Wiederanpfiff baute der LHV seine Führung beim 11:7 bis auf vier Tore aus. Doch die Gäste gaben sich noch lange nicht geschlagen. Mit einem 6:2-Lauf der Gäste vom 7:11 auf 13:13 in nur acht Minuten war das Spiel plötzlich wieder völlig offen, der recht komfortable Vorsprung der Landsberger war dahin. Zeit für die Landsberger Trainer ihr Team in einer Auszeit an die Seitenlinie zu rufen. Kurzfristig brachte diese jedoch nichts ein. Und es kam noch dicker. Mit weiteren zwei Toren drehte Burgenland die Partie, ging erstmals im Spiel in selbst Führung. Eine Viertelstunde vor Spielschluss stand es plötzlich 15:13 (46. Min.) für die Gäste.Jetzt wurden erste Erinnerungen an die unglücklich verlorene Heimpartie der letzten Saison wach. Damals gab es eine knappe 23:24-Niederlage in eigener Halle gegen den HC. Aber mit dem Wechsel auf der Torhüterposition von Sebastian Weber auf Martin Richter (41. Min.) kurz vor der Auszeit setzte das Trainer-Duo einen neuen Impuls der sich nunmehr auszahlen sollte.

So kam die Antwort der Hausherren prompt. Das Team zeigte Moral und Kampfgeist. Mit einem 7:1 in sieben Spielminuten holten sich die Zita-/ Schröter- Schützlinge die Führung zurück. Aus dem 13:15-Rückstand wurde ein klares 20:16 (57. Min.). Das Spiel war drei Minuten vor dem Ende augenscheinlich vorentschieden. Aber im Handball ist bekanntermaßen auch in wenigen Minuten einiges möglich. Das dachten sich auch die Gäste und versuchten mit einer stark offensiven Spielweise in der Abwehr den Ball zu gewinnen. Doch im Gegensatz zu manch anderem Spiel zuvor spielten die Landsberger die letzten Minuten clever herunter. Dabei half auch noch eine Auszeit knapp zwei Minuten vor dem Schlusspfiff.

Die endgültige Entscheidung brachte das 21 Landsberger Tor knapp 120 Sekunden vor Schluss zum 21:17 durch Franz Schwara. Zwei Gegentore und eine rote Karte für Schwara Sekunden vor Spielende waren nur noch für die Statistik. Am Ende bezwang ein starker Tabellendritter Landsberg den weiterhin Tabellenzweiten vom HC Burgenland. Landsberg bestätigte damit seinen guten dritten Tabellenrang und macht das Rennen um Platz zwei in der Liga wieder etwas offener.

Dementsprechend zufrieden sieht auch LHV-Coach Michael Zita auf das Spiel zurück: „Spitzenspiel gewonnen. Das ist ein ganz wichtiger Fakt. Mir war klar das wir heute nicht, w ie gestern im Pokalspiel gegen Calbe, allzu sehr durchwechseln werden können. Insofern bin ich froh das wir das Spiel gewonnen haben. Das haben sich die Jungs auch ganz klar verdient.
Die Schlussphase im Spiel war hochinteressant. Dort haben wir einen guten Lauf, die Umstellung auf die 5:1-Deckung hat gut funktioniert. Ich denke das war eine gute Entscheidung. Zudem hat sich die Einwechslung von Torhüter Martin Richter zu 100% ausgezahlt. Er hat sofort mit einigen starken Paraden geglänzt. Dann haben wir es verhältnismäßig clever zu Ende gespielt. Es waren wenige Fehler da, wir haben auch das umgesetzt was wir in er letzten Auszeit gesagt hatten. Insgesamt haben wir, denke ich, ansehnlichen Handball gespielt. Jetzt geht unser Blick in Richtung Lokalderby gegen Erdeborn.“

Erfolgreichste Werfer in diesem sehr torarmen Spiel waren auf Landsberger Seite André Gubert mit sieben und beim HC Burgenland Tobias Kaßler mit sechs Toren.

Am kommenden Wochenende darf Landsberg erneut in eigener Halle antreten. Es kommt dann zum Lokalderby gegen den Tabellenfünften BSV Fichte Erdeborn bevor es in 14 Tagen zum Duell der Verfolger des Spitzenduos HV Wernigerode und Landsberg in der bunten Stadt am Harz kommt.

LHV: Richter, Weber – Bartz 1, Giebler, Gubert 7/ 5, Hass 4, Schmiedel, Schwara 1, Stein 4, Trainau 2, Wenzel 1, Volkmann 1 Zander

HCB II: Enke, T., Knoblauch – Aumann 2, Deibicht 2, Emmerich, Födisch 2, Haufe 4/ 1, Kaßler 6, Priese, Tillmann, Wallis 2, Zänker 1

Spielfilm:
2:1 – 5. Min.; 3:1- 10. Min.; 6:3 – 15. Min.; 6:4 – 20.- Min.; 7:4 – 25. Min.; 9:6 – HZ
11:9– 35. Min.; 13:12 – 40. Min.; 13:13 – 45. Min.; 17:15 – 50. Min.; 19:16 – 55. Min.; 21:19 – ES

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