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TROTZ NIEDERLAGE BLEIBT VIEL HOFFNUNG

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Landsberg

Sonntagnachmittag, alles war angerichtet für die Premiere der Landsberger Frauen nach über sechsjähriger Pause zum ersten Spiel in der Sachsen-Anghalt


Mit einem vollen Kader von 14 Damen waren die LHV-Damen personell sehr gut aufgestellt. Dabei auch die vier neuen Spielerinnen im Dress der Landsberger Sieben. Mit Nadine Brauer und Johanna Freymuth standen  zwei Rückkehrerinnen sowie mit Anna Friebel und Sarah Uebe zwei  echte Neuzugänge im Team. 

Vor einer für Landsberger Verhältnisse großen Zuschauerkulisse begann das Spiel zügig und ohne eine große Abtastphase. Sofort zogen die Landsbergerinnen als der Liganeuling die Partie an sich. Schnell führten die LHV-Frauen durch ein Tordoppelpack von Jeannine Schönburg mit 2:0. Und hätte durchaus auch nach nur kurzer Zeit deutlicher für die Hausherrinnen stehen können. Aber schon jetzt zeigte sich das Problem, dass die gesamte Spieldauer über  den LHV-Damen das Leben schwer machen sollte, die mangelhafte Chancenverwertung.  Anders bei den ligaerfahrenen Gästen aus Niederndodeleben. Im schnellen Umkehrspiel, vor allem über die beiden Außen, gelangen einfache Kontertore. So blieb das Spiel eng, doch bis zum 6:5 nach 12 Spielminuten lagen die LHV-Damen in Front.

Doch die immer besser ins Spiel kommenden Gästedamen nutzten alle Fehler und Schwächen in der Landsberger Abwehr gnadenlos aus, drehten so die Partie vom 5:6 bis auf 10:8 nach 20 Minuten. Aufopferungsvoll stemmten sich die Landsbergerinnen gehen den anwachsenden Rückstand. Doch leider nur mit mäßigen Erfolg. Bis zum Halbzeitpfiff des Schiedsrichterduos aus dem Norden des Landes allerdings allerdings lag man beim 13:17 bereits mit vier Treffen im Rückstand. Aber noch war nichts entschieden. Der Rückstand aufholbar, wenn es gelingen würde die sich bietenden Chancen in Hälfte zwei konsequent und mit der nötigen Cleverness zu nutzen.

Aber leider begannen die zweiten 30 Minuten so wie die ersten endeten. Trotz Kampf und viel Einsatzwillen gelang es nicht den Rückstand zu verkürzen. Aus dem 13:17 zur Halbzeit wurde bis zur 40. Minute sogar ein 18:22. Das Spiel schien in Richtung Gäste gelaufen zu sein. Aber mit zwei Treffern von Nadine Brauer gelang es endlich wieder den Rückstand etwas zu verkürzen. Inzwischen hatte sich die Abwehr der Landsberger Frauen gefestigt. Das bemerkte auch die Bank der Gäste und reagierte sofort mit einer Auszeit. Der erhoffte Erfolg aber blieb aus. Landsberg kämpfte in Angriff und Abwehr und es gelang mit einem 3:1-Lauf sich sogar wieder bis auf zwei Tore heranzukämpfen. Das Spiel war nun wieder offen. Landsberg bestimmte in der nunmehr stärksten Phase der Gastgeberinnen das Spiel. Niederndodeleben schien verunsichert und auch körperlich waren die mit nur zwei Wechslerinnen angereisten Randmagdeburgerinnen am Limit. Aber einmal mehr war es die LHV-Sieben selbst die sic um den Lohn des aufopferungsvollen Kampfes brachte. Der Anschlusstreffer wollte aber einfach nicht gelingen. Um diese kritische Phase zu entschärfen nahm der TSV-Coach Ulrich Kunkel seine dritte und letzte Auszeit. Und dieses Mal zeigte die Ansage bei seinen Spielerinnen Erfolg. Statt des erhofften Anschlusstreffers für Landsberg zogen die TSV-Damen mit einem 3:1-Lauf in den letzten 13 Minuten  doch noch bis auf vier Treffer davon.  So stand am ein 22:26 aus Landsberger Sicht auf der Anzeigetafel. In einem Spiel zweier spielerisch  fast gleich wertiger Mannschaften setzte sich am Ende verdientermaßen das Team mit der besseren Chancenverwertung und der größeren Cleverness durch. So trauerte Landsberg am Ende sieben Latten- bzw. Pfostentreffern und drei vergebenen Strafwürfen nach. Dennoch hat man den seit Jahren in der Lndesliga spielenden TSV-Damen einen großen Kampf geliefert und konnte feststellen das man in der neuen Liga durchaus mithalten kann. So sah das kurz nach dem Spiel auch das LHV-Trainerduo welches den leider verhinderten etatmäßigen Coach Matthias Pretzsch auf der Bank vertrat. „22:26 – An sich muss man sagen 26 Tore zu bekommen muss normalerweise reichen um so ein Spiel zu gewinnen. Aber wenn man halt nur 22 Tore wirft ist es halt zu wenig für einen Sieg. Es sind halt die Chancen die man liegen lässt, in der ersten Halbzeit hatten  wir dazu das Problem, dass wir in der Abwehr noch nicht so standen wie wir das eigentlich wollten. Wir sind  über die Außen, gerade über die Linksaußenpostionen, zu offen gewesen, so dass diese einen viel zu großen Winkel beim Wurf  hatten, was besonders für die Torhüterin schwierig ist. Das macht am Ende das Gesamtpaket aus. Im Endeffekt muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir haben mit 22:26 gegen eine Mannschaft die schon länger in der Landesliga spielt verloren. Ich denke auch das die Spielerinnen dennoch zufrieden sind mit der Leistung ihrer Mannschaft. Eine Belohnung wäre durchaus möglich gewesen. Aber auf diesem Spiel können wir aufbauen. Jetzt müssen wir schauen was wir in den nächsten Spielen machen. Ich sage immer, wir können frei aufspielen. Von uns erwartet keiner etwas,  die Anderen müssen zeigen das sie gewinnen wollen. Da muss man sagen,  26:22  ist einfach aus meiner Sicht zu wenig für Niederndodeleben gegen einer Aufsteiger.
Nicht versäumen möchte ich es mich im Namen der Mannschaft bei den zahlreich erschienen Zuschauer für ihr Interesse an unserem Team bedanken. Diese Kulisse ist für Frauenspiel nicht selbstverständlich.“

Erfolgreichste Werferin auf Landsberger Seite war Jeannine Schönburg mit sieben Toren, davon  zwei verwandelten Strafwürfen. Für die Gäste vom TSV traf Anna-Lena Kudwin insgesamt sieben Mal, zwei Mal davon vom Siebenmeterpunkt.

Am kommenden Samstag müssen die Landsberger erstmals in der Saison auswärts antreten. Mit der TSG Calbe wartet in der Rolandstadt erneut ein Team aus dem letztjährigen Mittelfeld der Liga auf die Schützlinge von LHV-Trainer Matthias Pretzsch.

LHV:  Kubiak  – Avermann 1, Brauer 3, Elste, Flader, Freymuth, Friebel, Haase 4, Pretzsch, Rauchmaul, K. 3/1, Rauchmaul, S., Schoenburg 7/ 2, Uebe, Weber 4
TSV: Wegner – Bals 2/ 2, Bierhals 3, Bublitz 5, Dorow 4, Kudwin 7/ 3, Marx, Nolde 4, Schöne 1,   

Spielfilm:             
3:2 – 5. Min.; 5:4 - 10. Min.; 6:6 – 15. Min.; 8:11 – 20.- Min.; 10:13 – 25. Min.; 13:17 –  HZ
15:20– 35. Min.; 18:22  – 40. Min.; 20:23 – 45. Min.; 21:23 – 50. Min.; 22:25 – 55. Min.; 22:26- ES
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