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Herber Dämpfer gegen Schriesheim

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Wernigerode

Die Red Devils vom WSV Rot-Weiß starten ohne Punkte ins neue Jahr: Gegen den TV Schriesheim unterlagen die Wernigeröder vor 238 Zuschauern mit 2:6.

Die Red Devils vom WSV Rot-Weiß mussten am vergangenen Samstag im ersten Bundesliga-Pflichtspiel des neuen Kalenderjahres vor heimischer Kulisse eine herbe 2:6-Niederlage gegen den TV Schriesheim einstecken. An der Tabellensituation änderte sich für die Harzer Floorballer vorerst nichts, aber das Team von Devils-Coach Ralf Lisiecki muss nun damit rechnen, dass die diesjährige Weg nicht in die Playoffs, sondern über die Playdowns (best-of-3-Serie Platz 7 bis 10) gehen könnte. In den kommenden Spielen ist es zwar rein rechnerisch noch möglich, die Playoffs zu erreichen, doch hierfür ist eine Leistungssteigerung des gesamtes Teams und damit aller Spieler dringend notwendig. In den Tagen nach der Niederlage gegen Schriesheim hat der Vorstand gemeinsam mit dem Trainer und den Spielern verschiedene Lösungen erarbeitet, die nun in der anstehenden vierwöchigen Spielpause greifen und die das Team physisch, sportlich und mannschaftlich stärken sollen.

Im Spiel gegen Schriesheim hielten die Red Devils im ersten Drittel zunächst gut mit. Lediglich die Chancenverwertung und die Effektivität im Überzahlspiel ließen die Tore auf Seiten der Gastgeber vermissen. Somit ging es aus Sicht der Roten Teufel mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause. Auch eine zweite Überzahlsituation zu Beginn des zweiten Drittels bescherte keinen Treffer für die Harzer Floorballer. Erst kurz nach Ablauf des Powerplay erzielte Paul Sundt nach Vorlage von Philip Andersson den 1:1-Ausgleich, der aber von den Gästen prompt mit der 1:2-Führung beantwortet wurde. In den darauf folgenden sieben Minuten kassierten die Red Devils zwei weitere Gegentreffer, so dass es schließlich mit einem 1:4-Rückstand in die Kabine ging. Bereits in dieser Phase des Spiels ließen die Hausherren den Kampf, die Leidenschaft und die Spielfreude vermissen. Zahlreiche Spieler beschäftigten sich mehr mit Nebensächlichkeiten und mit den Fehlern der anderen, als sich voll und ganz auf sich und das Spiel zu fokussieren.

In der Drittelpause appellierte Devils-Coach Ralf Lisiecki daran, dass ein Spiel erst nach 60 Minuten vorbei ist und mit einer kämpferischen Einstellung und hoher Motivation ein Dreitorerückstand jederzeit aufzuholen ist. In den ersten knapp acht Minuten des Schlussdrittels lieferten sich beide Kontrahenten ein Duell auf Augenhöhe, doch mit dem Gegentor zum 1:5 waren scheinbar alle guten Vorsätze wieder im Keim erstickt. Zwar ließ Vojta Krupicka etwa achteinhalb Minuten vor Spielende mit seinem Tor zum 2:5 nochmal Hoffnung aufkeimen, doch der TV Schriesheim machte diese mit dem sechsten Treffer zum 2:6-Endstand prompt wieder zunichte. In den kommenden Wochen müssen die Spieler und das gesamte Team einmal alles umkrempeln und schauen, an welchen Stellschrauben man noch drehen kann, um in der laufenden Saison noch weitere wichtige Punkte einzufahren. „Wir werden jeden Stein umdrehen und hart an uns arbeiten, jeder einzelne Spieler und das gesamte Team. Wir werden nach der Spielpause gestärkt zurückkommen“, so Devils-Coach Ralf Lisiecki.

Red Devils Wernigerode – TV Schriesheim (2:6) (0:1|1:3|1:2)
0:1 (17:01) Adrian Braune (Alexander Burmeister)
1:1 (29:37) Paul Sundt (Philip Andersson)
1:2 (29:49) Alexander Burmeister
1:3 (30:01) Adrian Braune (Alexander Burmeister)
1:4 (37:13) Patrick Pfanne TV Schriesheim
1:5 (48:56) Felix Bauer (Robert Eidenmüller)
2:5 (51:31) Vojta Krupička (Steven Kastner)
2:6 (52:55) Felix Künnecke (Alexander Burmeister)

Red Devils: [T] Florian Stroinski, Thomas Bothe, Vojta Krupička, Marc Charlet, Artem Kovalenko, Paul Sundt, Lukas Kastner, [C] Max Bandrock, Justin-Leon Tropschug, Philip Andersson, Sebastian Mennigke, Marvin Selzer, [T] Linus Nilsson, Jannes Zilling, Florian Hellmund, Steven Kastner

11. Spieltag: 1. Floorball Bundesliga
UHC Sparkasse Weißenfels – DJK Holzbüttgen (9:8) n.V.
Red Devils Wernigerode – TV Schriesheim (2:6)
VfL Red Hocks Kaufering – Berlin Rockets (7:4)
SSF Dragons Bonn – Floor Fighters Chemnitz (4:12)
MFBC Leipzig – ETV Piranhhas Hamburg (7:6) n.V.

Mehr unter:
www.reddevils.org
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